Wie Instagram Werbung abgerechnet wird
Instagram gehört zu Meta, abgerechnet wird in der Regel pro tausend Einblendungen (CPM). Offizielle Benchmarks veröffentlicht Meta nicht. In der Praxis liegen Schweizer Kampagnen je nach Zielgruppe, Branche und Saison grob im mittleren einstelligen bis unteren zweistelligen Frankenbereich, in stark umkämpften Branchen wie Finanzen oder Versicherungen deutlich darüber. Verlässlich ist am Ende nur der Wert aus deinem eigenen Konto.
Ein technisches Minimum gibt es kaum, schon mit wenigen Franken am Tag laufen Anzeigen. Nur heisst laufen noch nicht wirken.

Boosten oder Ads Manager?
Der blaue Hervorheben-Knopf unter dem Beitrag ist verführerisch einfach und genau das ist sein Problem. Beim Boosten sind die wichtigsten Hebel stark eingeschränkt: Zielgruppen lassen sich nur grob nach Ort, Alter und Interessen wählen statt über eigene Listen oder Lookalikes, die Platzierungen sind vorgegeben und die Ziele reichen selten über Reichweite und Interaktion hinaus. Wer Anfragen will, arbeitet im Meta Ads Manager. Gleiches Geld, deutlich mehr Kontrolle.
Welches Budget für den Start sinnvoll ist
Für aussagekräftige Ergebnisse empfehlen wir ein Mediabudget ab rund 1'500 Franken pro Monat, bei LinkedIn entsprechend höher. Das klingt nach viel, hat aber einen Grund: darunter sammelt Meta zu wenig Daten, um die Auslieferung zu optimieren, und du testest im Blindflug. Rechne mit zwei bis drei Monaten, bis belastbare Zahlen vorliegen.
Genauso wichtig wie das Budget: ein klares Ziel. Anfragen sind ein Ziel, Follower nur eine Zahl. Ohne sauberes Tracking gilt auch hier, was wir schon über Werbebudget und Tracking-Probleme geschrieben haben.

Woran Instagram-Kampagnen wirklich scheitern
Selten am Budget. Meist am Creative: ein Bild, das nach Werbung aussieht, wird weggewischt. Was funktioniert, sind echte Einblicke, kurze Videos, Gesichter, ein konkretes Angebot. Und eine Landingpage, die hält, was die Anzeige verspricht.
Wenn du wissen willst, ob Social Ads für dein Angebot Sinn ergeben, schau auf unsere Social-Ads-Seite oder frag uns direkt. Manchmal ist die ehrliche Antwort auch: erst die Website, dann die Werbung.

