Google Ads kann für lokale Unternehmen sehr stark sein, wenn Kampagnen nicht nur auf Klicks, sondern auf passende Anfragen ausgerichtet sind. In Baden und Wettingen ist die Nachfrage oft konkret: jemand sucht eine Dienstleistung, vergleicht Anbieter in der Nähe und erwartet schnell eine klare Antwort.
Warum lokale Google Ads anders geplant werden müssen
Eine Kampagne für die ganze Schweiz folgt einer anderen Logik als eine Kampagne für Baden, Wettingen, Aarau oder Zürich. Bei lokaler Nachfrage zählen Einzugsgebiet, Sprache, Suchbegriffe, Kontaktwege und Vertrauen deutlich stärker.
- Suchbegriffe nach Leistung und Ort clustern
- Standortausrichtung mit Ausschlussregionen kombinieren
- Landingpages regional aufbauen
- Anfragen, Anrufe und Formularsendungen sauber messen

Der Radius ist wichtiger als das Budget
Der häufigste Fehler bei lokalen Kampagnen ist ein zu grosser Radius. Wer von Wettingen aus 50 Kilometer weit ausspielt, zahlt für Klicks aus Zürich, Olten und Luzern mit, obwohl der Auftrag dort selten zustande kommt. Wir starten deshalb eng und weiten den Radius erst aus, wenn die Anfragen im Kerngebiet stabil laufen.
Wichtig ist dabei die richtige Einstellung. Google steht standardmässig auf 'Präsenz oder Interesse' und spielt Anzeigen damit auch an Personen aus, die sich nur für die Region interessieren, ohne dort zu sein. Bei einem Handwerksbetrieb ist das meist unerwünscht, hier lohnt sich der Wechsel auf 'Präsenz'. Bei einem Hotel in Baden ist die Standardeinstellung dagegen genau richtig. Diese eine Option entscheidet über einen erheblichen Teil des Budgets.
Suchbegriffe: wo lokale Kampagnen Geld verlieren
Ein zweiter grosser Hebel sind die Suchanfragen, für die deine Anzeige tatsächlich erscheint. Ohne Pflege landest du bei Anfragen wie 'Job', 'gratis', 'selber machen' oder bei Suchen nach Mitbewerbern. Wir schauen deshalb in den ersten Wochen wöchentlich in den Suchbegriffsbericht und ergänzen laufend auszuschliessende Begriffe.
Bei einem Sanierungsbetrieb hat allein diese Aufräumarbeit die Kosten pro Anfrage deutlich gesenkt, ohne einen Franken mehr Budget. Das Prinzip dahinter beschreiben wir auch im Beitrag Mehr Werbebudget löst kein Tracking-Problem.

Die Landingpage entscheidet oft über die Anfrage
Wer auf eine Anzeige klickt, sollte nicht erst suchen müssen, ob das Unternehmen wirklich in der Region aktiv ist. Eine gute Landingpage nennt Ort, Leistung, Ablauf, Kontakt und relevante Belege klar.
- Region im Titel: 'Sanierung in Baden und Wettingen' schlägt 'Willkommen bei uns' deutlich.
- Telefonnummer sichtbar, auf dem Handy als klickbarer Anruf. Viele lokale Anfragen kommen telefonisch.
- Kurzes Formular. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Abschlüsse.
- Belege statt Behauptungen: Referenzen aus der Region, Bewertungen, Bilder von echten Projekten.
Ohne Messung bleibt alles Vermutung
Klicks sind keine Anfragen. Erst wenn Formularsendungen und Anrufe als Conversion erfasst sind, siehst du, welche Suchbegriffe wirklich Aufträge bringen. Ergänzend schauen wir mit Microsoft Clarity an, wie Besucher sich auf der Landingpage verhalten, wo sie zögern und wo sie abbrechen.
Unser Fazit
Lokale Google Ads funktionieren dann gut, wenn Kampagne, Landingpage und Messung zusammen gedacht werden. Für Unternehmen in Baden, Wettingen, Aargau, Aarau und Zürich ist das oft der direkteste Weg, bestehende Nachfrage planbar abzuholen. Was ein realistisches Budget dafür ist, steht im Beitrag Google Ads Kosten in der Schweiz. Mehr zu unserer Arbeitsweise auf der SEA-Seite.

